Unsere Spezialität aus Deutschland:
Astra Rotlicht
Das Bier ist von tiefgoldener Farbe, fast bernsteinern. Im Glas ist es gekrönt von feinem Schaum
und in der Nase duftet es süsslich-satt nach malztönen und dem Mehr an Alkohol. Im Antrunk
ist das Astra Rotlicht leicht hopfig, mehr malzig, aber nicht süß und relativ vollmundig.
Der Nachgeschmack ist hopfig herb, minimal alkoholisch und der Geschmack hält lange an.
Bavaria St. Pauli-Brauerei GmbH
Astra wird von der Bavaria-St. Pauli-Brauerei GmbH hergestellt. Bis etwa 1910 wurde das Bier
unter dem Namen Bavaria vermarktet. Danach entwickelte sich das Bier zu einer „Kiez-Ikone“.
Kurz vor der Jahrhundertwende stand es schlecht um „Astra“, die damalige Eigentümerin
Brau & Brunnen AG aus Dortmund wollte die Braustätte schließen und die Markenrechte
verkaufen. Dagegen regte sich Protest in der Hamburger Bevölkerung, da viele Kunden das Bier
als Hamburger Original schätzten.
Der Protest war von Erfolg gekrönt. Die Stadt Hamburg kaufte BuB das Werkgelände, das zwischen
den Landungsbrücken und der Reeperbahn in St. Pauli lag, ab und betrieb die Brauerei - befristet
für ein Jahr - in Eigenregie. Ortwin Runde war damals vorübergehend „erster Bürgermeister“
zugleich auch „erster Braumeister“.
Zum ersten Mal gab es im Biermarkt eine Anti-Premium-Kampagne. Sie positionierte Astra gezielt
als ein Bier der einfachen, arbeitenden Bevölkerung und verhalf der Marke zu einem nicht zu
erwarteten neuen Erfolg.
Schließlich erwarb die Holsten-Brauerei AG mit Wirkung vom 22. Dezember 1998 das mittlerweile
als Bavaria-St. Pauli-Brauerei GmbH firmierte Unternehmen. Im Jahr 1998 waren durchschnittlich
220 Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Verwaltung und Vertrieb beschäftigt.
Im Jahr 2003 wurde das Werk geschlossen, die Gebäude inzwischen abgerissen.
Seit der Schließung des Werkes wird das Astra Bier von der Holsten-Brauerei hergestellt.
| Brauerei: |
Bavaria-St.Pauli GmbH |
| Alkoholgehalt: |
6,0 % Vol.
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Unsere Spezialität aus Kuba:
Tui IPA Mangatainoka
Das Tui East India Pale Ale ist eines der echten neuseeländischen Kultbiere – kaum wegzudenken
von vielen Parties und Veranstaltungen. Dies liegt sicher an seiner Leichtigkeit und seinem
Geschmack, aber auch an dem starken Werbeauftritt der Brauerei. Sie unterstützt verschiedene
neuseeländische Rugby-Mannschaften und veranstaltet pfiffige Wettbewerbe wie die „Yeah Right“
competition. Schauen Sie selbst unter www.tui.co.nz
Tui Brewery in Neuseeland
Die Legende besagt:, Anfang 1889 hielt Henry Wagstaff am Ufer des Mangatainoka Flusses an, um sich eine
Tasse Tee zu machen. Der Tee schmeckte, gebraut mit dem Wasser des Mangatainoka Flusses, so gut das er
sogleich entschied eine Brauerei an diesen Platz zu bauen.
Die Tui Brauerei wurde 1889 in Mangatainoka von Henry Wagstaff errichtet. Sein Traum war es Exportqualität
für Biertrinker in den Kolonien zu brauen. Sein Bier hatte schnell einen exzellenten Ruf.
Seine Braufertigkeiten waren so herausragend, das der Schrei „Mach mir ein Wagstaff“ bald überall in den
Tavernen in und um Pahiatua zu hören war. Der vollmundige, weiche Malz-Geschmack seines Bieres fand
gleichermaßen die Gunst von Arbeitern, Gutsbesitzern und vielen anderen Leuten.
Henry Wagstaff hat seine geliebte Brauerei 1903 verkauft. Aber sein Name und sein Bier-Rezept, haben noch
einen stolzen Platz in der Tui Brauerei.
Henry Cowan, der älteste Sohn einer Pionier Familie von Cornwall kaufte die Brauerei 1903. Er benennt sie
um in North Island Brewery Company Ltd. und denkt über Expansionspläne nach. Im folgenden Jahr hat die
Brauerei fürstliche Gewinne eingeholt und er gewann seine erste Auszeichnung für das Tui East India Pale Ale
in der Palmerston Noth A.&P. Show zugesprochen.
Das war der Wendepunkt für die Brauerei und die Verkaufzahlen wuchsen ständig im nächsten Jahrzehnt.
1923 wurde die Brauerei in Tui Brewery umbenannt. Mit einem Auge auf den wechselnden Markt, baute Tui
eine Abfüllfabrik in Wellington und fing an, einen neuen sieben-stöckigen Backstein Brauturm zu bauen um
zukünftigen Nachfragen entgegenzukommen.
Der Umzug zeigte große Voraussicht und Mitte 1930 verkaufte die Brauerei mehr als 100 Dutzend Flaschen im Jahr.
Tui wurde 1969 von der DB Brewery übernommen. Ein massives Modernisierungsprogramm wurde eingeleitet, damit man
der Nachfrage begegnen konnte. 1988 wechselte Tui auf 375 ml Flaschen und 1994 wechselte Tui zu den Flaschen die
Stubbie genannt werden.
Der Name – Tui, East India Pale Ale
Der Name entstand im letzten Jahrhundert in England. Bier das nach Indien exportiert wurde war nicht pasteurisiert,
was eine zweite Gärung erlaubte die im Fass auf der langen Bootsüberfahrt zu den Kolonien Ost-Indiens stattfand.
Dieses Bier wurde schnell beliebt. Durch seinen natürlichen CO2-Gehalt wurde ein Gebräu mit einem schäumenden Charakter
kreiert. Mehr als 100 Jahre später ist das Tui East India Pale Ale genauso bekannt wie in der Zeit als Henry Wagstaff
das Bier mit der Hand braute und es im Distrikt mit dem Pferd und Wagen auslieferte.
| Alkoholgehalt: |
4,0 % Vol. |
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