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Ohne Wasser kann der Mensch nicht leben

Wasser ist einer der wichtigsten Stoffe für den menschlichen Organismus. Zu etwa 60 Prozent besteht der Körper eines Erwachsenen aus Wasser, beim Säugling liegt der Anteil sogar bei 80 Prozent. Wasser hat viele lebenswichtige Funktionen: Es fördert die Entschlackung, transportiert Mineralstoffe und Spurenelemente, beseitigt Abbauprodukte aus dem Stoffwechsel und reguliert die Körpertemperatur - alles Wissenswerte über das lebensichtigste Element erfahren Sie hier:

Wasser ist wichtig | Wasser-Arten | Entstehung | Flüssigkeitsbedarf | Was ist drin? | Heilwasser

Innerhalb von 24 Stunden fließen 1.400 Liter Wasser durch unser Gehirn, im selben Zeitraum wird unsere Niere von 2.000 Litern Wasser durchströmt. Etwa 2,5 Liter Wasser scheidet der Mensch täglich aus. Dabei verliert er auch Mineralstoffe und Spurenelemente, die er ebenso wie die Flüssigkeit wieder ersetzen muss. Hierzu eignet sich vor allem natürliches Mineralwasser, das Mineralstoffe und Spurenelemente in gelöster Form enthält.

Nur das Beste ist gut genug

Gerade weil Mineralwasser nicht nur ein hervorragender Durstlöscher ist, sondern auch der Gesundheit dient, hat es hier zu Lande in den letzten drei Jahrzehnten einen beispiellosen Aufschwung erlebt. Mehr als hundert Liter Mineralwasser trinkt jeder Deutsche statistisch gesehen pro Jahr. Was indes nicht alle Mineralwasser-Trinker wissen: "Natürliches Mineralwasser" ist eine gesetzlich geschützte Bezeichnung. Nur ein Wasser, das ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt, darf sich daher Mineralwasser nennen. Diese Anforderungen sind in der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTV) genau festgelegt. Zur Sicherheit des Konsumenten wird die Qualität des Mineralwassers ständig überprüft: durch die betriebseigenen Labors der Mineralbrunnen, von unabhängigen Instituten und von der Lebensmittelüberwachung, die auch Proben im Getränkehandel oder im Supermarkt nimmt. Mineralwasser darf in seiner natürlichen Beschaffenheit nicht verändert werden. Erlaubt sind lediglich der aus optischen und geschmacklichen Gründen notwendige Entzug von Eisen und Schwefel sowie der Entzug oder Zusatz von Kohlensäure. Derartige Veränderungen müssen auf dem Etikett angegeben werden.

Natürliches Mineralwasser

  • Mineralwasser muss aus unterirdischen Wasservorkommen stammen.
  • Mineralwasser muss von ursprünglicher Reinheit sein.
  • Abfüllung direkt an der Quelle
  • Benötigt amtliche Anerkennung (als einziges Lebensmittel in Deutschland)

Natürliches Heilwasser

  • stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten, ursprünglich reinen Wasservorkommen
  • muss direkt an der Quelle abgefüllt werden
  • besitzt auf Grund seiner lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente heilende, lindernde und vorbeugende Wirkung
  • Wirksamkeit ist wissenschaftlich nachgewiesen und durch die amtliche Zulassung bestätigt

Quellwasser

  • stammt wie Mineralwasser aus unterirdischen Wasservorkommen
  • benötigt keine amtliche Anerkennung
  • hat in seiner Zusammensetzung allen Kriterien zu genügen, die für Trinkwasser vorgeschrieben sind

Tafelwasser

  • kein Naturprodukt, sondern ein künstlich hergestelltes Produkt, das meist aus Trinkwasser als Grundsubstanz und weiteren Zutaten besteht, zum Beispiel Meerwasser, Sole, Mineralstoffen und Kohlensäure
  • bedarf keiner amtlichen Anerkennung
  • Hinweise auf eine bestimmte geographische Herkunft und Angaben über die chemische Zusammensetzung sind nicht erlaubt.
  • kann an jedem beliebigen Ort hergestellt und abgefüllt werden
  • darf in Kanistern, Fässern oder Schläuchen gelagert werden
  • darf in seinem Namen weder den Begriff "natürlich" enthalten, noch einen Brunnen- oder Quellnamen tragen

Aufgesprudeltes Leitungswasser

  • Leitungswasser wird in Deutschland zu etwa zwei Dritteln aus Grundwasser und zu etwa einem Drittel aus Oberflächenwasser (Seen, Talsperren, Uferfiltrat von Flüssen) gewonnen; es kann daher zahlreichen Umwelteinflüssen ausgesetzt sein.
  • Aufbereitung dieses Wassers mit einer Reihe von Chemikalien gesetzlich erlaubt
  • Qualität des Leitungswassers wird kontrolliert, bevor es von den Wasserversorgern ins Rohrnetz eingespeist wird
  • Bis zum Verbraucher legt das Wasser dann aber häufig noch einen kilometerweiten Weg durch das städtische Rohrsystem zurück.

Wie Mineralwasser entsteht

Deutschland ist verhältnismäßig niederschlags- und damit wasserreich. Im Wasserkreislauf fließen die Niederschläge zu einem Teil bereits als Oberflächenwasser auf der Erdoberfläche ab. Ein Teil des Niederschlagswassers versickert jedoch in den Untergrund. Bei seiner Wanderung durch Kies-, Schotter- und Sandschichten wird dieses so genannte Tiefenwasser gefiltert und gereinigt - ein Prozess, der je nach Beschaffenheit des Untergrunds mehrere Jahrhunderte dauern kann. Die verschiedenen Gesteinsschichten haben jedoch nicht nur eine Filterfunktion: Das Wasser löst aus ihnen auch Mineralstoffe und Spurenelemente, die dem Mineralwasser erst seinen individuellen Geschmack geben.

Flüssigkeitsbedarf

Der menschliche Körper besteht zu 50 bis 80 Prozent aus Wasser - je jünger desto höher ist der prozentuale Wasseranteil: 1400 Liter Wasser durchströmen in 24 Stunden das Gehirn; bei den Nieren sind es sogar 2000 Liter im gleichen Zeitraum. Die wasserreichsten Organe - Blut, Gehirn, Leber und Muskulatur - reagieren auf Wasserverluste besonders empfindlich. Der Organismus scheidet zwar "nur" 2,5 Liter im Laufe eines Tages aus - diese Menge muss jedoch ersetzt werden, denn der Körper kann auf keine eigenen Wasserreserven zurückgreifen. Damit der Organismus nicht austrocknet und damit er alle Schadstoffe ausscheiden kann, muss ein erwachsener Mensch mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit täglich aufnehmen. Über den Abbau von Nahrung und körpereigenen Fetten, Kohlenhydraten oder Proteinen entstehen 0,3 Liter Wasser. In Lebensmitteln sind weitere 0,7 Liter Wasser enthalten. Daraus folgt, dass der Mensch (je nach Alter) mindestens 1 bis 1,5 Liter Flüssigkeit in Form von Mineralwasser oder anderen geeigneten Getränken zu sich nehmen muss. Ernährungsexperten empfehlen sogar unter normalen Lebensbedingungen eine tägliche Flüssigkeitsaufnahme von 1,5 bis 2 Litern, um eine Austrocknung zu verhindern.

Die Bausteine des Mineralwassers

Mineralstoffe und Spurenelemente sind ebenso wie Vitamine lebensnotwendige Substanzen. Der menschliche Körper kann sie nicht selbst herstellen, deshalb müssen sie mit der täglichen Nahrung in ausreichender Menge zugeführt werden. Mineralstoffe geben dem Körper als Bausteine für Gewebe und Skelett seine Struktur und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Stoffwechselfunktionen. In winzigen Mengen benötigt der Körper auch Spurenelemente. Sie greifen fördernd in praktisch alle Stoffwechselvorgänge des Körpers ein. Natürliches Mineralwasser ist daher mehr als nur ein Durstlöscher: Es trägt dazu bei, den Mineralstoffhaushalt des Körpers im Gleichgewicht zu halten.

Heilwasser-Übersicht

Da Heilwasser dem Arzneimittelgesetz unterliegt, sind die Anwendungsgebiete und Gegenanzeigen der verschiedenen Produkte, die auf dem Etikett aufgeführt sind, genau zu beachten.

Produkt

Anwendungsgebiete

Adelheid-Quelle
73337 Bad Überkingen

Zur Anregung und Förderung der Verdauungsfunktion, zur Vorbeugung von Harnsäure- u. Calcium-Oxalat- Harnsteinen, zur unterstützenden Behandlung bei chron. Harnwegsinfektionen

Gegenanzeigen: schwere Erkrankungen von Magen, Darm, Herz, Nieren und der Atmungsorgane, Störung im Säuren-Basen-Haushalt, Harnwegsinfektionen mit E.coli und Neigung zu Infektsteinbildung

Aldelholzener
83313 Bad Adelholzen

Zur Unterstützung der Funktion von Magen und Darm sowie der Harnausscheidung. Zum Dauergebrauch geeignet.

Gegenanzeigen: bei schweren Herz-Kreislauf und Nierenerkrankungen.

Bad Griesbacher
77740 Bad Griesbach

Zur Anregung der Verdauungsfunktion, zur Förderung der Harnausscheidung bei chron. Harnwegsentzündungen.

Gegenanzeigen: Vorschädigung der Magenwand und akute Erkrankungen des Verdauungstraktes; eingeschränkte Flüssigkeitsverträglichkeit bei schweren Herz- und Nieren- erkrankungen, Vorsicht bei E.coli bedingten Harnwegsinfekten.

Dunaris-Quelle
54550 Daun/Eifel

Erkrankung von Magen und Darm, Leber- und Gallenblasenstörungen, Magnesiummangel, Erkrankungen der harnabführenden Wege.

Gegenanzeigen: keine

Elisabethen Quelle
71315 Waiblingen

Unterstützung der Funktion von Magen, Darm und der Gallenblase.

Gegenanzeigen: Erkrankungen, die eine Einschränkung der Kochsalzzufuhr erforderlich machen, Neigung zur Bildung von calciumh. Harnsteinen.

Heppinger
53474 Bad Neuenahr

Chronische Katarrhe des Magens und des Darms - einschl. Verstopfung, Sodbrennen, Stoffwechselkrankheiten, Ahrweiler funktionelle Störungen der Galle und den Harnwegen außerhalb der Nierenbecken.

Hirschquelle
75385 Bad Teinach

Zur Anregung der Verdauungsfunktion, zur Förderung der Funktion von Magen und Darm, fördert die Entschlackung, reguliert den Wasser- und Mineralstoffhaushalt. Zum Dauergebrauch geeignet.

Gegenanzeigen: bei schweren Erkrankungen von Magen, Darm, Herz und Nieren sowie bei Harnwegsinfektionen mit E.coli.

Kaiser-Friedrich N
53332 Bornheim-Roisdorf

Magen und Zwölffingerdarm-Erkrankungen, chron. und wiederkehrende Magenkatarrhe bei Über- und Untersäuerung. Chron. Gastritis, Sodbrennen, Aufstoßen, Blähungen, Völlegefühl als Folge von Funktionsstörungen der Oberbauchorgane, nach Magenoperationen

Gegenanzeigen: akute Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, Neigung zur Wasserbildung bzw. stauung im Körper, schwere Leber- und Nierenerkrankungen, Herz-Kreislaufschwäche, Dumping-Syndrom, Verdacht auf Natrium-Speicherung im Körper, Bluthochdruckerkrankungen

Leopold-Quelle
77776 Bad Rippoldsau

Zur Anregung des Appetits und der Verdauungsfunktion, Förderung der Harnbildung bei Erkrankung, Vorbeugung von Zahnkaries

Gegenanzeigen: akute Erkankungen des Magen-Darm-Bereichs sowie Nieren, eingeschränkte Flüssigkeitstoleranz.

Odenwälder Heilquelle
64757 Finkenbach/Odw.

Förderung der Harnausscheidung zur Durchspülbehandlung bei Harnwegserkrankungen und Neigung zur Bildung von Harnsteinen

Gegenanzeigen: Abflußbehinderung im Bereich der abführenden Harnwege z.B. durch einklemmente Steine, Harnleiterverengungen oder Vorsteherdrüsenvergrößerung, schwere Herz- und Nieren-Erkrankungen.

Römer-Brunnen
61184 Karben

Beschwerden bei Magen-Darm-Störungen, Verdauungsstörungen, funktionellem Blutunterdruck, Schleimhautveränderungen, funktionellen Darmstörungen, Blähungen, nach Leber-, Gallenweg- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Zustände nach Operationen, drohende Magnesium- und Natriummangelzustände.

Gegenanzeigen: akute Magengeschwüre, Erkrankungen, die strenge natriumarme Diät erfordern, akute entzündliche Nierenerkrankungen und schweres Nierenversagen.

Römerquelle
72108 Bad Niedernau

 

Anregung der Funktion von Magen und Darm, zur Förderung der Harnausscheidung, auch bei Harnwegserkrankungen. Zum Dauergebrauch geeignet.

Gegenanzeigen: schwere Erkrankungen von Herz oder Nieren, akuten Magenerkrankungen, Neigung zur Bildung von calciumh. Harnsteinen

Rogaska Quelle

Magnesiummangel, ernährungsbed. Übergewicht, Slovenijen Gallenleiden, Magen- u. Darmschleimhautentzündung, allg. Arteriosklerose, Unterstützung der Leberfunktion, Verstopfung, Vorbeugebeh. der o.a Heilanzeigen

Gegenanzeigen: frische und blutende Magengeschwüre und Gallenkoliken

Staatl. Fachingen
65626 Fachingen

Magen-Darmerkrankungen, Sodbrennen, Stoffwechselkrankheiten (Zucker), Krankheiten der Leber und Galle sowie der ableitenden Harnwege. Zum Dauergebrauch geeignet.

Gegenanzeigen: keine

St. Gero
54567 Gerolstein/Vulkaneifel

Zur Anregung der Verdauungsfunktion, bei funktionellen Magen-Dünndarm-Erkrankungen; zur unterstützenden Behandlung chron. Harnwegsinfekte. Vorbeugung und Nachbehandlung von Harnsteinleiden (außer Infektsteinen) auch nach Steinentfernung oder -zertrümmerung, Calciummangel (auch bei Osteoperose), allergische Erkrankungen (unterstützend), Magnesiummangel.

Gegenanzeigen: eingeschränkte Ausscheidungsleistungen bei Herz- und Nierenerkrankungen. Schwere Schädigung der Magenwand mit Blutungsneigung und akutentzündliche Erkrankung im Magen-Darm-Bereich, Harnsteinbildung aufgrund krankhaft übersteigerter Calciumaufnahme im Darm.

St. Maria-Brunnen
36124 Eichenzell/Rhön

Zur Anregung des Appetis und der Verdauungsfunktion; bei funktionellen Störungen des Magens (Reizmagen) und des Dünndarms; zur unterstützenden Behandlung chron. Harnwegsinfekte; gegen Entstehung von Oxalat-, Carbonat- und Phosphat-Harnsteinen, Calcium-Mangel, Allergien. Zum Dauergebrauch geeignet.

Gegenanzeigen: akute Erkrankungen oder Blutungsneigung im  Verdauungstrakt, eingeschränkte Flüssigkeitverträglichkeit, vermehrte Calciumausscheidung im Urin.

Sankt Martin
44866 Bochum

Unterstützende Funktion von Magen und Darm   und der Harnausscheidung

Gegenanzeigen: schwere Erkrankung von Nieren, Herz, Kreislauf, Magen und Darm


Heilwasser unterliegt dem Arzneimittelgesetz.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie daher das Etikett und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker Es weist gesundheitliche Effekte auf, die durch Genehmigungsverfahren nachgewiesen werden müssen. Soweit nicht anders verordnet die angegebene Dosierungsanleitung befolgen.

Die Anwendungsgebiete wurden von den jeweiligen Etiketten übernommen.
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