Kontakt  |  Impressum  |  Jobangebote  |  Home

Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder trocken QBA 2007

Charakteristik: Duft nach rötlichen Früchten
Rebsorte: Spätburgunder
Kategorie: Rotwein trocken
Alkoholgehalt: 13,0 % Vol.
Trinktemperatur: 14-18 °C je nach Jahreszeit
Trinkempfehlung: passt ideal zu geschmortem oder gedünstetem dunklem Fleisch oder Hartkäse

Allgemeine Informationen zu den Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder-Weinen

Laut urkundlichem Nachweis gedeihen seit 1108 Rebstöcke an den steilen, nach Südwest gerichteten Phylittschieferhängen des Assmannshäuser Höllenbergs. Mit seinen violett gefärbten blättrig-losen Verwitterungsschichten verfügen die Hänge über eine große Wärmespeicherkraft. Dadurch entsteht ein einzigartiges Mikroklima das zu idealen Wachstumsbedingungen des Spätburgunders beiträgt.

Mit einer 60%igen Hangneigung zählt der Höllenberg zu den steilsten Weinbergslagen des Rheingaus.

Die Weine des Assmanshäuser Höllenberg sind glutrot und feurig. Aus dem Glas entströmen konzentrierte Aromen von Brombeeren, Bittermandel und wilden Waldfrüchten. Der Assmannshäuser, das ist ein legendärer deutscher Rotwein, den nicht erst Goethe zu schätzen wusste.

Selektive Handlese und schonende Traubenverarbeitung, sowie die klassische Maischegärung sind seit fast 900 Jahren die Eckpfeiler der Rotweinbereitung. Durch die schonende Lagerung in Eichenholzfässern reifen die Rotweine zu geschmacklicher Harmonie und Bekömmlichkeit heran.

Geschichte des Assmannshäuser Höllenberg

Erste Erwähnungen der Weinberge gehen auf das Jahr 1108 zurück. Zu dieser Zeit besaß u.a. das Kloster Marienhausen dem das Kloster Eberbach unterstand, Weinbergflächen im Höllenberg. Diese Flächen fielen 1803 dem Herzogtum Nassau-Usingen zu. Darüber lässt sich eine Linie von den Zisterziensermönchen zum heutigen Weingut Kloster Eberbach verfolgen.

Kein anderes Weingut im Rheingau und wohl auch in Deutschland, kann auf eine so lange Tradition im Anbau des anspruchsvollen Spätburgunders zurückblicken. Die aus dem Burgund stammenden Zisterzienser kultivierten bereits die Spätburgunder-Rebe, die in ihrer Heimat "Pinot Noir" genannt wird. Die Wertschätzung der Spätburgunder aus dem Weingut stand im Laufe der Jahrhunderte, denen der Rieslinge aus den besten Weinbergen der Region, nicht nach. Oft wurden die Prämierungen der hochwertigsten Rieslinge von den besten Spätburgundern gar übertroffen. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen die erfolgreiche Fortsetzung dieser einzigartigen Tradition in der Erzeugung von "Pino-Noir" höchster Güte.

Heute bewirtschaftet die Domaine Assmannshausen insgesamt 23 Hektar Rebfläche.

Welche Domainen gehören zu den Staatsweingütern Kloster Eberbach

Mit den Staatsweingütern Kloster Eberbach betreibt das Land Hessen das größte Weingut Deutschlands. Sechs Domainen mit drei Kellereien und insgesamt rund 200 Hektar Weinbaufläche umfasst der Landesbetrieb. Die Güter erstrecken sich von Assmannshausen im Westen des Rheingaus über Rüdesheim, Steinberg, Rauenthal bis Hochheim und die Domaine in Bensheim an der Hessischen Bergstraße. Hauptsitz der Hessischen Staatsweingüter ist die Stadt Eltville im Rheingau. Die verbrieften Aufgaben der Hessischen Staatsweingüter ist das Finden von neuen Wegen in Weinbau, Kellerwirtschaft und Vermarktung. An der Musterfunktion des Staatsbetriebes hat sich in den vergangenen 850 Jahren wenig geändert. Allerdings mögen die Zöglinge des Heiligen St. Bernhard von Clairvaux kaum geahnt haben, dass aus ihrer Abtei einmal die Institution für Weinbau erwachsen würde, als sich die Zisterziensermönche anno 1136 in dem beschaulichen Waldtal des Kisselbaches niederließen.


Adresse: Chateau Tour du Haut Molin
Famille Poitou
Propriétaire a Cussac
Gironde
Frankreich